“Ich fand heraus, dass ich immer die Wahl habe - auch wenn sie manchmal nur darin besteht die Dinge anders zu sehen”

 

- Judith M. Knowlton

Zum Yoga bin ich über Pilates gekommen. Ich habe gemerkt wie gut es mir tut, langsam und genau meinen Körper zu dehnen und zu spüren. Mir hat damals irgendetwas gefehlt - ich wusste nur zu dem Zeitpunkt  noch nicht was. 

Im Jahre 2013 hatte mich eine Freundin gefragt, ob ich mit ihr in eine Kundalini Yogastunde gehen möchte. Sie hat mich extra vorgewarnt: " Darauf muss man sich echt einlassen. Das ist schon etwas anderes." Danach war ich zwar etwas eingeschüchtert, aber habe mich sehr auf diese Erfahrung gefreut. 

Ab dem ersten Moment ist etwas in mir und mit mir passiert. Es war wirklich ein ganz wunderbares und aufregendes Gefühl. Gemeinsames chanten, sich bewegen, sich spüren, meditieren, Shavasana. Alles war ganz neu für mich. Ich habe sofort eine Wirkung gespürt. Diese war zuerst gar nicht so positiv. Ich bin noch am selben Tag krank geworden. Fieber, Gliederschmerzen-einfach komplett flachgelegen.

Vielleicht war es Zufall, für mich hat es aber irgendwie eine Verbindung zum Yoga gehabt. Heute würde ich sagen, dass es eine Art Reinigung war oder eine Umstellung. Es hat sich einfach alles so "echt" und ursprünglich angefühlt. 

Nach dieser Erfahrung bin ich jede Woche in diese Yogastunde gegangen. Bin immer mehr eingetaucht, habe festgestellt, dass ich einen sehr flexiblen Körper habe und dass es meiner Seele unglaublich gut tut. Ich habe wirklich etwas gefunden was sich richtig gut angefühlt hat. 

Zusätzlich zum Kundalini Yoga bin ich einmal die Woche ins Yin Yoga gegangen. Hierbei mochte ich dieses "tief gehen" und loslassen besonders gerne. 

2015 war ich auf zwei tollen Yogaevents in München. Eines davon war in der BMW-Welt. Dort habe ich das erste Mal Vinyasa Yoga gemacht. Vinyasa Yoga war komplett anders als Kundalini Yoga und viel anstrengender als Yin Yoga, aber es hat mich gefesselt. Hat mich herausgefordert. 

Ich wollte mehr davon. So bin ich in Vinyasa Stunden gegangen und habe dort eine meiner wichtigsten Lehrerinnen kennengelernt: Sanne Eichinger. Ich habe Sannes Yogastunden geliebt. Sie waren sowohl auf körperlicher, als auch auf geistiger Ebene so tiefgängig, so komplex, so verbunden mit allem. Ich könnte ewig davon schwärmen. 

In meinem Leben war ich zu diesem Zeitpunkt an einem Punkt, an dem ich gespürt habe, dass sich etwas verändern muss. Dass ich "mein Eigenes" brauche. Veränderungen verlangen jedoch viel Mut von einem. Veränderungen stellen einen vor Herausforderungen. Ich wusste auch noch nicht genau was sich verändern sollte. Im Dezember 2015 nach einem Gespräch mit einer sehr wichtigen Person wusste ich es jedoch auf einmal. Ich wollte Yogalehrerin werden. Die Yogawelt ist nur so unglaublich groß und ich wusste nicht so recht wo ich anfangen sollte. Ich habe den ganzen Tag recherchiert und habe dabei festgestellt, dass es auch Yoga für Kinder gibt. Ab diesem Moment wusste ich, dass ich Kinderyogalehrerin werden wollte. Es war auf einmal so klar. 

Als ich dann auch noch festgestellt habe, dass die Ausbildung, die ich mir ausgesucht hatte, Sanne Eichinger gibt, war das ein Zeichen für mich. Ich hatte so viele wunderbare Gefühle in mir. Es hat sich ein neuer Weg aufgetan und ich wusste, dass ich auf diesem gerade meine ersten Schritte gehe. Ich habe mich sofort für die Ausbildung angemeldet, die sogar schon einen Monat später, im Januar 2016 starten sollte. 

Es war eine wundervolle Ausbildung. Zwar ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte- es war einfach noch viel besser als in meiner Vorstellung. Ich war sofort gefesselt und hoch motiviert. 

Die Ausbildung ist in drei Module aufgeteilt. Eines um Yoga für Kindergartenkinder, eines um Yoga für Schulkinder und eines um Yoga für Teenager unterrichten zu können. 

Schon nach dem ersten Ausbildungsmodul habe ich mich sofort im Familienzentrum in Trudering als Kinderyogalehrerin für Kindergartenkinder vorgestellt und da nur einen Monat später meine erste Kinderyogastunde gegeben. Ich liebe diese Arbeit mit Kindern. Sie gibt mir so viel. 

Ich habe gespürt, dass dies genau das war was ich machen wollte. Zumindest der erste Schritt dazu. 

So habe ich seitdem meinen festen Kinderyogakurs, habe Vertretungen übernommen und bin weiter ins Yoga gegangen. Vor allem in die Vinyasa bzw. Vinyasa Prana Flow Stunden. 

Über eine Vertretung im Kinderyoga habe ich das Yogastudio "Yoga im Park" kennengelernt. Ich habe mich sofort total wohlgefühlt in diesem wunderbaren Studio. 

Im April 2017 habe ich wieder ganz stark den Wind der Veränderung gespürt. Ich habe mich wieder hingesetzt und recherchiert und auf einmal war auch klar wie mein Yogaweg weiter gehen sollte. 

Ich wollte eine 200 Stunden Ausbildung in Vinyasa Prana Flow machen bei Christine May. Ich kannte Christine May zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber habe nur Gutes von ihr gehört. 

So habe ich mich wiederum ziemlich spontan für die Yogaausbildung am Chiemsee angemeldet. Es war keine einfache Entscheidung, weil ich für knappe 3 Wochen von meinen Kindern getrennt sein sollte. Nicht am Stück, sondern wieder in drei Modulen. Dieses Mal war es sogar noch spontaner. Die Ausbildung sollte schon in einer Woche beginnen. 

Ich war sehr aufgeregt, aber schon nach dem ersten Kontakt mit meiner wundervollen Lehrerin und dieser herzöffnenden Gruppe wusste ich, dass schon wieder alles genau richtig war, so wie es war. 

Es konnte nicht besser sein. Wenn man sich wirklich auf dem richtigen Weg befindet spürt man dies. Dann geht eines in das andere über und alles ergibt einfach immer mehr Sinn und fühlt sich so richtig an. So war es bei mir. Ich hatte eine meiner schönsten Zeiten in meinem Leben. Ich durfte so viel tolles lernen und erfahren. Habe mich selbst dabei immer besser kennengelernt, lieben gelernt, bin während der Yogapraxis durch Höhen und Tiefen gegangen. Aber genau das ist Yoga. Man lernt in sich hinein zu spüren. Zu schauen, was da gerade ist. Das anzunehmen was da gerade ist, es gar nicht zu bewerten und es dann einfach ziehen zu lassen. 

Nach dem zweiten Ausbildungsmodul, das im Juni 2017 war, habe ich von der Studioleiterin des Yoga am Parks schon die Möglichkeit bekommen Stunden zu vertreten. Das hat mich ziemlich herausgefordert, aber wieder war es genau richtig direkt anzufangen. 

Im September 2017 habe ich meine praktische Prüfung gemacht. Es war einer meiner aufregendsten und schönsten Tage meines Lebens. Ich denke so gerne daran zurück. 

In den Wochen nach der praktischen Prüfung durfte ich durch die schriftliche Prüfung alles noch mehr vertiefen.

Ab Oktober 2017 habe ich meine erste eigene Yogastunde im "Yoga am Park" unterrichten dürfen. Es hat sich so unglaublich richtig angefühlt. Ich liebe es Erwachsene näher zu sich und in die Entspannung zu bringen. Ein wundervoller Ausgleich zum Kinderyoga. Es fühlt sich nun viel ganzheitlicher an. 

Seit Januar 2018 unterrichte ich eine weitere Stunde Vinyasa Prana Flow im "Yoga am Park" und bin so dankbar für die wunderbaren Menschen, die ich dadurch kennenlerne. 

Im Februar 2018 habe ich die "Lunar Arts" Weiterbildung im Prana Flow Yoga bei meiner lieben Lehrerin Christine gemacht und auch dort die Prüfung abgelegt.

Im Herbst 2018 habe ich die "Elemental" Weiterbildung bei Christine May gemacht und werde mich in dieser auch prüfen lassen.

Ich bin so glücklich mit dem was ich bisher erreicht habe, merke wie sich alles immer mehr integriert und habe noch so viel vor auf meinem eigenen Yogaweg. 

Im Frühjahr 2019 ist eine weitere Weiterbildung bei Christine May geplant. 

Kontakt

Daniela Meyer

danesha yoga

mobil: 015142414441

email: dbs.meyer@gmail.com

©2018 by Daniela Meyer, danesha yoga, Solalindenstr. 46, 81825 München

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